Was ist der "Förderverein First Responder Feldafing e.V."?

Der Förderverein wurde am 12. April 2013 zur finanziellen Unterstützung des First Responder Feldafing gegründet. Bis dahin wurden die Kosten des Fahrzeugs (Kraftstoff, Unterhalt) von der Gemeinde Feldafing getragen. Alle weiteren Kosten wie Ausrüstung, Einsatzkleidung etc. haben wir selbst getragen bzw. aus Spenden finanziert. Zur Verbesserung der Finanzsituation wurde nun der Förderverein gegründet, der sich immer über neue Mitglieder freut. Alternativ freuen wir uns auch über jede Spende. Wenn Sie eine Spendenquittung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte mit Name und Anschrift. Kontaktformular sowie Anschrift und Email-Adresse finden Sie unter Kontakt. Nähere Informationen erhalten Sie auch bei unserem 1. Vorsitzenden

Heinz Hösle

Telefonisch können Sie uns im Feuerwehr-Gerätehaus erreichen. Sprechen Sie Ihr Anliegen gerne auf den Anrufbeantworter. Wir melden uns dann bei Ihnen.

Tel.: 08157 - 2055

Mitgliedsanträge können Sie hier downloaden (den ausgefüllten Mitgliedsantrag können Sie an unsere Postanschrift schicken)

 

 

Mitgliedsantrag zum Download
Änderungsauftrag der Mitgliedschaft zum Download

Spendenkonto

Falls Sie uns mit einer Spende unterstützen wollen, können Sie diese gerne an folgendes Konto richten:

 

Kontoinhaber: Förderverein First Responder Feldafing e.V.
IBAN: DE70 7025 0150 0027 3212 64
BIC: BYLADEM1KMS
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg

Selbstverständlich senden wir Ihnen gerne eine Spendenquittung zu. Falls Sie dies wünschen, bitten wir Sie um eine kurze Info (per Post, Email oder Kontaktformular) unter Angabe Ihrer Postanschrift. 

Übrigens: bis zu einem Betrag von 200 Euro genügt für die Steuererklärung auch ein sogenannter vereinfachter Spendennachweis in Form eines Überweisungsträgers oder Kontoauszuges.

 

 

 

Warum wir um Spenden bitten?

Wir leisten unseren Dienst ehrenamtlich und freiwillig, erhalten auch keine Aufwandsentschädigung, was jedem aktiven Mitglied bereits bewusst ist, bevor er/sie bei uns eintritt. Unser Einsatz ist für jeden Patienten kostenlos, was jedoch nicht bedeutet, dass die Einsätze keine Kosten verursachen.

Beginnen wir mit dem medizinischen Verbrauchsmaterial, von den Einweghandschuhen, über Verbandmaterial aller Art, zu den Infusionsbestecken und Kanülen, dem Intubationsmaterial, bis hin zum Atemsauerstoff.

Dies sind nur die einfachen, aber unentbehrlichen Utensilien die dem steten Verbrauch unterliegen – und damit auch in regelmäßigen Abständen angeschafft, von uns gekauft werden müssen. Hierbei wäre es einfach zu meinen wir könnten uns einen Massenvorrat anlegen um Mengenrabatte auszunutzen, denn diese Materialen unterliegen auch dem Verfall. Unmengen Verbrauchsmaterial anzuschaffen, um es irgendwann ungenutzt wegzuwerfen da das Verfallsdatum abgelaufen ist, entspricht nicht unserer Auffassung von wirtschaftlichem Handeln.

Wir kommen nicht umhin finanzielle Bilanz zu ziehen, denn das von uns dringend benötigte Equipment erhalten wir nicht zum Nulltarif.

Die Bilanz des Jahres 2014 war ernüchternd, müssten wir schon hier auf Rücklagen des Fördervereins zurückgreifen, da die jährlichen Kosten nicht einmal zu zehn Prozent von den Einnahmen der bestehenden Mitgliedschaften und zu 20 Prozent von Einzelspenden gedeckt wurden.

Die 285 Einsätze des Jahres 2014 kosteten durchschnittlich 17 Euro, was sich aus vielen Komponenten zusammensetzt.

Neben dem bereits erwähnten Verbrauchsmaterial, dessen Auflistung allein eine Seite füllen könnte, unterliegen medizinische Gerätschaften auch dem Verschleiß. Hinzu kommt die immer währende Anpassung hochwertiger Medizintechnik, von denen hier der Defibrillator mit EKG-Ableitung erwähnt sei. Natürlich, dies sind Anschaffungen über Jahre hinweg, doch selbst die Wartung und die Sicherstellung der Einsatzbereitschaft solch eines Gerätes verursacht Kosten. Der Akkumulator muss rechtzeitig erneutet werden und auch die Elektroden eines Defibrillators schlagen gleich einmal mit 34 Euro zu Buche; übrigens ein Einwegartikel, da nur ein einziges Mal verwendbar.

Sorgte auch die Bekleidung unserer Einsatzkräfte in einer Ausschusssitzungen des Fördervereins für Gesprächsstoff. Hier haben wir keinen großen Spielraum. Zunächst einmal stellen wir den Anspruch, dass uns die Bekleidung bei Außeneinsätzen vor Nässe und Kälte schützen muss, doch unterliegen wir bei der Beschaffung der auffälligen Oberbekleidung auch bestimmten Normen, um den Anforderungen der Unfallversicherung gerecht zu werden. Die eigene Sicherheit ist uns wichtig. Ferner ist es unangebracht jedem aktiven Mitglied nur einen Bekleidungssatz, bestehend aus Hose, Pullover und Jacke zur Verfügung zu stellen. Bei Außeneinsätzen, wie Verkehrsunfällen, unterliegt die Bekleidung einem hohen Verschleiß. Wir müssen den aktiven Mitgliedern zudem die Möglichkeit verschaffen ihre Kleidung innerhalb einer Dienstschicht zu wechseln. Sofern sich bei einem Hausbesuch herausstellen sollte, dass ein Patient eine ansteckende Krankheit in sich trug, hat der Folgepatient ein Recht darauf, nicht mit den Keimen seines Vorgängers „in Berührung“ zu kommen.

Die Medizin ruht sich nicht aus, unterliegt auch in der Ersten Hilfe stetigen Veränderungen durch neue Erkenntnisse. Wir wollen, wir müssen dieses Wissen erlernen, bekommen diese Ausbildungen aber nicht geschenkt. Für  zwingend erforderliche und geforderte Ausbildungsstunden fallen Kosten an, die durch den Verein entrichtet werden. Darunter fallen Leihgebühren für Übungsgeräte wie Übungspuppen oder Defibrillatoren, die ausschließlich Übungszwecken dienen. Eine Anschaffung solcher Gerätschaften wäre unrentabel, da der Wert in die Tausende geht.

 

Auf Grund der bereits hier geschilderten Kosten können wir uns glücklich schätzen keine Medikamente mit uns führen zu müssen. Dies bleibt Notarzt und Rettungsdienst vorbehalten, wäre für uns finanziell nicht tragbar.

 

Manche Leserin, mancher Leser dieser Zeilen mag sich verwundert Fragen, was sind schon 17 Euro je Einsatz? Auch in Ihrer Nachbarschaft leben Menschen, bei denen dieser vermeintlich geringe Betrag am Ende eines Monats eine schwer zu verkraftende Leere im Portmonee hinterlässt. Wir dürfen diese Kosten nicht auf den Einzelnen umlegen, können dies nur über Spenden finanzieren.

 

Angesichts der globalen Katastrophen sollten wir die allgegenwärtigen Tragödien in unserem näheren Umfeld, in unserer Nachbarschaft nicht aus den Augen verlieren.

 

Der Grund, warum wir um Spenden bitten? Damit wir handlungsfähig bleiben. Danke!

(geschrieben von: Norbert Neubauer)